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Hype vs. Loyalität – Startup Cities in der Diskussion

Vom: 4. November 2011 | Von: Hanse Ventures | Tags: , , , , , , , , , , , , | No Comments »

„Startup Cities – Startup something meets Gründer Workshops“, dies war der Titel der gestrigen Veranstaltung im Betahaus Hamburg. „Startup something“ ist entstanden, so der Gründer Wolfgang Wopperer, weil er „irgendwas mit Start-ups“ machen wollte. Und dabei ist es geblieben. Yasha Tarani, Daniel Jäger und Serhat Kaya organisieren mit „Gründer Workshop Hamburg“ regelmäßige Treffen in Hamburg, um die Gründerszene Hamburg zu stärken, sich untereinander zu vernetzen und eine Plattform zu bieten, seine Ideen und Konzepte vorzustellen sowie um Gleichgesinnte, potentielle Co-Gründer und Mitarbeiter zu finden.

In einer gemeinsamen Veranstaltung von „startup something“ und „Gründer Workshop Hamburg“ ging es gestern um „Startup Cities“, konkret um Hamburg und Berlin. Da Berlin gerade von allen Seiten, wohl aber insbesondere von Berlin selbst, gehyped wird, war eine brandheiße Veranstaltung zu erwarten. Entsprechend war das Betahaus gut besucht, denn auch die Speaker ließen auf eine spannende Diskussion schließen. Dabei waren die Vertreter für Hamburg AirBnB, 1000mikes und BEETmobile sowie die Berliner Startups Rally, Gidsy und kinderfee. In der Diskussion, geleitet von Wolfgang Wopperer, ging es anfänglich um die Gründe für die Standortwahl und später um den Hype Berlin. Frank Felix Debatin von 1000mikes ist der Ansicht, Hamburg sei für „Hype-Startups“ ungeeignet. Katrin Schmidt von AirBnB Deutschland erzählte, dass sie sich bewusst für Hamburg entschieden habe, weil die Hansestadt Nachhaltigkeit und Loyalität ausstrahlt – und dies sei schließlich das Versprechen von AirBnB. Es spiele folglich eine Rolle, welche Art von Unternehmen gegründet werden soll.

Einem Startup wie aktuell Amen wäre außerhalb Berlins wahrscheinlich nicht eine solche Aufmerksamkeit entgegengekommen. Derzeit schauen alle, insbesondere die Medien, auf Berlin. Dort trifft man überall „die Spinner“, die man für Startups brauche, so entstehe der Magnet für die jungen Menschen. So entstehe der Hype. Weil es aber kaum „Old schooler“ in Berlin gibt, die das Fundament einer soliden Startup- bzw. Internetkultur legen, könnte dieser Hype auch schon bald wieder vorbei sein. In Berlin seien die Preise fürs Leben und Arbeiten noch immer geringer, aber in Hamburg bekäme man gefühlt die zuverlässigeren Mitarbeiter. Die Teilnehmer waren sich zumindest bezüglich der „Coolness“ und der Lebensqualität darüber einig, dass sich Hamburg mit der Schanze und dem Kiez nicht vor den Berliner Stadtteilen Prenzlauer Berg, Neukölln und Kreuzberg verstecken müsse.

Für Getränke und Snacks -auch das sei hier erwähnt- sorgte IBM und stellte auch gleich sein Global Entrepreneurship Programm vor.

Fazit: Eine tolle Veranstaltung, die auch wieder einmal die Möglichkeit bot, um sich mit Gleichgesinnten und Andersdenkern zu unterhalten und zu vernetzen. Ich freue mich schon auf den nächsten Event. Informationen zu Gründer Workshops Hamburg gibt’s immer aktuell in der Facebook-Gruppe: http://www.facebook.com/groups/205400992838812/

Wolfgang

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